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De Hoge Veluwe - ein neuer Besuch im Nationalpark bei Arnheim

54 Km2 groß, drei größere Straßen,  40km Radwege, 13 Langstrecken- oder Themenwanderrouten. Hier leben 200 Rothirsche und ungefähr genauso viele Mufflons, 50 Wildschweine, 300 Rehe, dazu Dachse, Füchse und andere Kleinsäuger, vom Marder bis zur Maus.

Birkhuhn, Schwarzspecht und Ziegenmelker sind bei den Vögeln besonders erwähnenswert. Auch bei den Amphibien und Insekten gibt es besondere Arten, die teilweise auf der Roten Liste stehen.

Alle können sich im Park frei bewegen – außer dem Menschen. Der bleibt auf den Wegen und hinter Absperrungen.

Der Park ist teilweise eingezäunt. Insbesondere an seinen Grenzen zu Autobahnen und Landstraßen. Man muss Eintritt zahlen, da er sich im Besitz der Stadt Arnheim befindet und es gibt Öffnungszeiten. Die Frage ist, ob man hier noch von Naturfotografie sprechen kann oder ob es bereits Tierparkfotografie ist. Die Besucherströme werden gelenkt und teilweise auch die Tiere indem sie stellenweise mit Leckereien aus der Dickung gelockt werden. So führt man beide gewissermaßen zusammen, damit der eine was Besonderes sehen kann und der andere in seinem Lebensraum nicht überall gestört wird. Außerdem gibt es besondere Plätze die zur Tierbeobachtung ausgewiesen sind – sowohl bei den Säugern, wie auch der Vogelwelt.

Der Nationalpark De Hoge Veluwe in der niederländische Provinz Gelderland lockt so jährlich ca. 500.000 Besucher an. Nicht nur aus den Niederlanden. Deutsche und Belgier interessieren sich ebenso. Insbesondere im Herbst, wenn die Brunft der Hirsche ein besonderes Spektakel verspricht. An exponierten Orten finden sich dann Naturfans allen Alters ein und man kann mehr Fotografen als bei einem Bundesligaspiel antreffen.

Umso interessanter ist es dann, fernab dieser Hotspots nach Motiven zu suchen. Das habe ich im Herbst 2017 wieder einmal versucht.

 

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