Neu ab 2025 – Bilder live
17. Januar 2025
Neu ab 2025 – Bilder live
17. Januar 2025

Multivision – Live

  

wie angekündigt, geht es im Herbst weiter mit live moderierten Multivisionen.

Ab September zeige ich erstmals Bilder meiner besonderen Reise zur Wallfahrt der Heilgen Sarah in der südfranzösischen Camargue.

Bilder von dieser Tour gab´s ja schon hier:  https://www.berndstrempel.de/wallfahrt/

 

Der Titel:

 

Bete& Feiere !

 

Die letzten Jahre haben ein paar Veränderungen in die Art unserer Reisen und damit auch in die Motive meiner Fotografie gebracht.

Nicht unerheblich war da die Coronazeit, in der wir während der Lockdowns einige, heute würde wir sogar sagen, wichtige Impulse erhielten.

Denn seitdem rückt das Leben und auch die Menschen anderer Kulturen wieder mehr in unseren Fokus.

Auf einige besondere Begegnungen und Eindrücke hoffte ich dann, als ich mich 2024 gezielt nach Südfrankreich aufmachte.

 

„Was, da willst Du hin?“

„Alleine?“

„Hast Du denn keine Angst?“

„Dann pass nur auf dich auf!“

„Und wo willst Du den Wohnwagen und dein Auto abstellen?“

„Aber die Fotoausrüstung. Die lässt Du doch bestimmt zu Hause, oder?“

 

So und ähnlich waren die Reaktionen, als ich verschiedenen Leuten erzählte, dass ich mich mitten unter die Sinti und Roma begeben wollte. Unter die Zigeuner!?

Und die Reaktionen machten deutlich:

Diese Menschen müssen sich immer noch mit Vorurteilen und Stigmatisierung auseinandersetzen.

Dabei hatten wir schon 2012 bei einer Familientour keinerlei schlechte Erfahrungen mit den Reisenden gemacht. Da waren wir eher zufällig in deren Hochburg gelandet.

Wir verbrachten die Sommerferien am Strand von Südfrankreich, und waren in Saintes-Maries- de-la-Mèr angekommen. Das kleine Städtchen gilt als die Hauptstadt der Camargue.

Schon damals wurde uns schnell deutlich, dass in den vielen Wohnwagen entlang der Straßen und auf den Plätzen keine normalen Touristen wohnten.

Und auch das Stadtbild war anderes als sonst in den kleineren Orten Frankreichs. Viele der Gäste waren von einem anderen Schlag. Unübersehbar.

Und es wurden Sprachen gesprochen, die hier ebenso fremd waren wie wir. Man hörte spanische, rumänische, ungarische und Italienische Fragmente in dem was um uns herum, gesprochen wurde.

Doch warum das so war erfuhren wir erst später.

Die Sinti und Roma pilgern in das kleine Städtchen in der Camargue, um dort ihrer Schutzpatronin zu gedenken. Sie tun dies sogar mehrfach im Jahr. Doch in besonders großer Anzahl kommen sie im Mai zusammen.

Und obwohl das sehr interessant und einladend schien, dauerte es doch ein paar Jahre, bis ich mich zusammen mit den Gitanes dort einfand und an der Wallfahrt zur heiligen Sarah teilnahm.

Zuvor hatte ich schon andere fotografische Projekte gestartet, die mich von meinem Hauptinteresse — der Naturfotografie – weggeführt hatten, hin zu Menschen und ihrer Kultur.

Doch in der Camargue war das nicht so einfach von einander zu trennen. Und es war auch gar nicht nötig. Denn Sümpfe, schwarze Stiere,

weiße Pferde und Flamingos waren eine wunderbare Ergänzung zum pulsierenden, andächtigen und mitreißenden Leben unter Sinti und Roma.

 

>>>>> Ein Klick ins Plakat führt zum Trailer auf Youtube <<<<<

 

 

https://youtu.be/KZh_t7mqmCY

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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