Auf Tour zu den Polarfüchsen – !NEU!
23. April 2016
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22. August 2016

Mit Luna auf dem Eifelsteig

Seit Oktober 2014 hat unsere Familie ein neues Mitglied. Es ist Luna, eine Malinoishündin. Im August wird sie zwei Jahre alt. Verschiedene Reisen haben wir bereits mit ihr gemacht, aber zu einer meiner Fototouren habe ich sie noch nicht mitgenommen. Das oft lange Warten auf den richtigen Augenblick und die häufige Nähe zu Wildtieren, werden weder dem Hund, noch den Motiven gerecht. Daher habe ich im Frühling 2016 eine kurze Tour unternommen, bei der ich nur mit unserem Hund wandern wollte und die Fotografie zurückstehen musste.

Unser Ziel war die Eifel zwischen Monschau und dem Rursee.

Nachdem das Frühjahr lange nass, kalt und ungemütlich und das Wetter bis kurz vor dem Start noch unbeständig gewesen war, hatte ich mich nicht dazu entschließen können die Tour mit festen Unterkünften zu planen und diese zu reservieren. Stattdessen variierte ich die Etappen des Eifelsteigs so, dass ich Campingplätze anlaufen konnte und nahm Zelt und Schlafsack mit.

Die Firma Outdoorer hatte mir zuvor das neue Leichtzelt Trek Escape und die Ultraleichtmatratze Trekbed 2 zugeschickt. Beides will ich auf einer neuen Skandinavientour im Herbst einsetzen, aber die Wanderung war natürlich eine ideale Gelegenheit zum vorherigen Materialtest.

In der Woche vor Pfingsten ging es los. Der Bus brachte uns zunächst ins 50 Kilometer entfernte Monschau. Von da aus folgten wir mehr oder weniger den offiziellen Etappen. Höfen, Einruhr, Erkensruhr, Rurberg und Heimbach, zählten zu unseren Etappenzielen. Das alles klappte auch sehr gut, wenn ich mal von einigen Fußblasen absehe. Luna hatte während all der Tage sichtlich Freude an der vielen gemeinsamen Zeit und den ausgedehnten Wanderungen. Aber ihr fehlten doch die sonst üblichen Ruhephasen während des Tages, was daran zu merken war, dass sie teilweise schon schlief, während ich noch damit beschäftigt war das Zelt aufzubauen. Trotzdem rannte sie jeden Morgen wieder los, als wäre gestern nichts gewesen.

Unsere Wanderung führte uns durch die Frühlingslandschaft um den Rursee. Blühende Sträucher, Bäume, und Hecken, sprießende Wiesen, junges Grün. Abwechslungsreich sowohl bei den optischen Eindrücken, wie bei der Strecke. Insbesondere beim Aufstieg vom Rursee zum Kermeter, in der Kernzone des Nationalparks, kam ich ins Schwitzen. Und ausgerechnet auf diesem Teilstück fand sich nirgends frisches Wasser, so dass wir uns den Vorrat teilen mussten – ich 1/3, Luna 2/3 ;-)

Die Nächte im Zelt haben dem Hund überhaupt nichts ausgemacht. Luna lag auf einer Decke vor dem Eingang oder an meinem Fußende. Wenn jemand vorbeiging drohte sie kurz und leise, blieb aber ansonsten entspannt. Drei der vier Nächte verbrachten wir auf Campingplätzen. In der ersten Nacht mussten wir allerdings wild campen, da man uns auf dem angesteuerten Campingplatz in Hammer nicht reinlassen wollte. Hundefrei! Gerne mit Pferd, aber nie mit Hund. Der letzte Bus war da auch schon weg und so blieb nur die Kuhwiese, was unterm Strich eine sehr gute Alternative war. Ruhig, sauber, ungestört und niemand hat uns weg geschickt.

Nach 5 Tage waren wir wieder daheim. Ein paar Blasen an den Füßen aber ansonsten hochzufrieden.

Das muss wiederholt werden!
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